BR 230 der DR v. Uwe Pontow Bildleiste
 NEU:  +++ In der Rubrik Planeinsatz wurde das Jahr 2007 & 2008 überarbeitet (29.03.2008) +++
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Entwicklung Serienlieferung Planeinsatz
  Update 2002-03-28
Einsatzgebiet

Mit der fortschreitenden Elektrifizierung der Inlandsstrecken der DR, entwickelte sich in den 80er Jahren ein Bedarf an einem grenzüberschreitenden elektrischen Betrieb zwischen DR und CSD. Seit dem 23.05.1982 war der für den internationalen Güterverkehr wichtige Bf. Seddin und ab 30.09.1984 der Fernbahnhof Bln-Lichtenberg am Netz. Züge nach Südeuropa mussten in Bad Schandau oder Dresden umgespannt werden. Gleiches traf für die tschechische Seite und den Bf. Decin zu. Da beide Bahnverwaltungen ihre Strecken mit unterschiedlichen Stromsystemen betrieben, wurde ein Zweisystem-Lokomotive benötigt.

Erfahrungen beim Bau von Zweisystem-Lokomotiven hatte man im tschechischen Lokomotivwerk bei Skoda in Plzen. Allerdings mußte für das deutsche Stromsystem 15 kV 16 2/3 Hz Neuland betreten werden. Der Lokomotivbauer in der DDR, das LEW Hennigsdorf war mit der Entwicklung und dem Bau der E-Lok BR 243 (heute BR 143) mehr als ausgelastet.

Die Entscheidung fiel zugunsten der Skoda-Werke in Plzen. Für die CSD hatte man bereits eine Zweisystem-Lokomotive entwickelt, die über die Systemgrenze des 3 kV Gleichstromnetzes und des 25 kV 50 Hz Wechselstromnetzes verkehrten. Am Bau wurden auch DDR-Betriebe beteiligt, die insbesondere für den 15 kV 16 2/3 Hz-Teil verantwortlich waren.


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